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Dinge oder Schule.

IMG_3758.jpgich habe lange überlegt, ob ich diesen artikel in die internetwelt schicke. ich bin so weit. ich mag mir und meinen gedanken diese stimme geben.

seit meiner schwangerschaft, vielleicht sogar schon früher, hatte ich zweifel am schulsystem, zweifel daran, ob ich mir das für mein kind wünsche. ich hatte keine ahnung, keine genaue vorstellung davon, was es war, was mich zweifeln lies. es war einfach ein gefühl. nun ein paar jahre später, nach all den büchern, den filmen, den eindrücken, den anderen familien, den netzwerken, bin ich mir sicher, dass das keine form für mich darstellt, wie mein kind lernen (müssen) soll, leben (müssen) soll.

das ganze beginnt mit einer einstellung dem leben gegenüber. jedem leben. ich wünsche mir freiheit. schweres wort. ich weiss. ich wünsche mir respekt, liebe, bedingungslosigkeit, authentizität, gleichwürdigkeit, offenheit, integrität, toleranz, nachhaltigkeit, empathie, akzeptanz, hilfsbereitschaft. jedem leben gegenüber. JEDEM. J E D E M .

es gibt so viel besser zu machen, so viele teufelskreise zu durchbrechen. ich will damit beginnen.

mein kind, seit geburt ein mensch mit würde. ich muss ihn weder erziehen, noch bestrafen oder loben. nicht be oder verurteilen. und das muss auch keine schule übernehmen. er ist gut so wie er ist. alles andere versuche ich ihm nach bestem wissen und gewissen vorzuleben. ich mag ihm das beste vorbild sein, das ich sein kann. ich wünsche ihm einen haufen guter vorbilder, so viele und unterschiedliche er finden kann. ich glaube an ihn, vertraue ihm und seinem gefühl, all seinen gefühlen. ich will ihn so ernst nehmen, wie ich ernst genommen werden will. seine wünsche sind genauso wichtig wie meine. ehrlichkeit, vertrauen zu und ineinander haben muss die höchste priorität haben in unserer beziehung. ich möchte hinterfragt werden aber auch hinterfragen dürfen. und so lange es mir möglich ist, möchte ich so eine umgebung für ihn schaffen. mit menschen diesen schlages.

er soll frei sein. selbst entscheiden. seinen weg selbst erfühlen. fehler machen dürfen, aber immer wissen, dass er alles in seiner hand hat.

mein kind wird nicht zur schule gehen müssen. das wird mein leben, unser leben radikal  verändern. in deutschland ist das strafbar. ich hab noch keine idee wohin diese reise führt. diese entscheidung treffen wir als eltern bedacht. sie beeinflusst maßgeblich unser aller leben.

ab jetzt werde ich keine bilder mehr von ihm mit gesicht veröffentlichen, bis er selbst entscheidet, ob er teil dieses blogs sein möchte.

es ist ein geschenk diesem menschen, meinem kind, beim entdecken zu zuschauen. ihm und seinen gedanken zu zuhören. seine welt zu verstehen. das ist unglaublich und wahrhaft einer der wichtigsten erfahrungen meines lebens.

links: dein kompetentes kind unerzogen.de unschool - a beginner's guide bildung in freiheit

ergänzung aus aktuellem anlass: 'for to be free is not merely to cast off one's chains, but to live in a way that respects and enhances the freedom of others.' nelson mandela