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Dinge oder Muttersein, Studium und Ich-selbst bleiben

{auf dem foto: mein schlafzimmer mit riesigen familienbett/abendbüro.}

neulich fuhr ich nach dem statistik-kurs mit einem kommilitonen noch ein stück zusammen in die gleiche richtung. über das jetzt zum morgen kamen wir auf das gestern und er fragte mich wie ich denn eigentlich zum psychologie studium gekommen bin. 'ach...' sage ich, 'das war eine lange reise mit einer horde an umwegen'. ich erzählte also beinah 20 minuten lang eine knappe zusammenfassung aus den letzten 15 jahren meines lebens. hier und da, der länge halber, ein bisschen gerade gebogen und glatt gezogen. ich habe mich natürlich auch nach seinem weg dorthin erkundigt - er hat letztes jahr sein abitur gemacht, zog dieses jahr nach berlin und studiert nun das gleiche fach wie ich - und bin am ende überraschter über meinen werdegang als ich jemals vermutet hätte.

ich fühlte mich alt. aber alt und erfahrungsreich. die falten in meinem gesicht habe ich mir redlich verdient. ich fragte mich kurz, was für ein bild von mir entstanden sein könnte. was für einen eindruck mein gegenüber von mir hat. was für einen ganz anderen blickwinkel ich auf mich habe und wie zufrieden ich eigentlich mit all den dingen, die meinen lebensweg ausmachen, bin.

also, hier beginnt meine psychologie-studiums-reise und ich werde darüber auch auf meinem → T A G E B U C H ← berichten. dieses studium ist der dritte anlauf in diesem fach. damals, noch in köln, studierte ich als gasthörer, neben meinem pholosophiestudium, für ein paar semester. dann ein paar monate letztes jahr im selbststudium und nun als teilzeitstudent im bachlor studiengang der FU Hagen.

ich freue mich auf dieses studium. auf all das was ich neues lernen werde. auf all die neuen menschen, die in mein leben tropfen. auf all die gespräche, thesen und bücher die ich lesen werde. auf meine eigenen studien, die ich erheben werde. auf die festlegung meines fachgebietes {bildungspsychologie}. im anschluss der master und irgendwann zwischendrin die gründung (m)einer feien schule.

mein leben wird sich verändern aber das fühlt sich gut an. 20 stunden pro woche müssen woanders eingespart werden und das mindestens die nächten vier jahre. zeitmanagement. kann ich, ich bin mutter. ich bin gespannt wie sich dieser lebensabschnitt auf all meine ich's, die ich ja bin {mutter, freundin, schwester, veganerin, selbermacherin, fotografin, yoga-liebhaberin} auswirken wird.

auf geht's.