shopify analytics tool

Dinge oder Köln.

IMG_5554.jpgIMG_5552.jpgIMG_5553.jpgIMG_5540.jpgIMG_5515.jpgIMG_5511.jpgIMG_5524.jpgIMG_5525.jpgIMG_5534.jpgIMG_5536.jpgIMG_5547.jpgIMG_5555.jpgIMG_5556.jpgIMG_5557.jpgIMG_5564.jpgIMG_5567.jpgIMG_5573.jpgIMG_5576.jpgIMG_5578.jpgIMG_5579.jpgIMG_5592.jpgIMG_5599.jpgIMG_5602.jpgIMG_5604.jpgIMG_5608.jpgIMG_5612.jpgIMG_5613.jpgIMG_5619.jpgIMG_5647.jpg ich war im kurzurlaub in meiner heimatstadt. ich hab meine schwester und meinen neffen besucht. verrücktes gefühl. nach 5 jähren berlin kann ich durchaus auch die schönen seiten dieser stadt sehen. es ist ruhiger, das tempo langsamer, sauberer, wirklich eltern-erleichternd sauberer, grüner, freundlicher, kleiner, weniger verkehr, irgendwie weiter, einfacher. ich konnte durchatmen.

auf der anderen seite wurde mir sehr stark klar, warum ich damals weg wollte und auch weg ging. die menschen sind im schnitt anders als in berlin. was in B alltäglich erscheint, ist in köln noch lange nicht vorurteilsfrei. es gibt weniger alternativen, vieles bleibt lange so wie es nun mal ist.

ich hab alte stationen meiner kindheit besucht und es ist erstaunlich, wie wenig von mir dort übrig ist. die nachbarn sind alle ausgetauscht, keine kinder mehr dort. der supermarkt ist noch der gleiche und die bäume sind ein bisschen größer geworden. an meinem lieblingsspielort mit einem kleinen Wald und einem Flüsschen gibt es nun ein mehrere 10000 euro teure betonbrücke, die das dämme bauen überflüssig macht und sie führt direkt durch die nun zweigeteilte kuhheide.

ein beinah idyllisches auffachsen wurde mir zu teil. ich konnte raus, ich hatte wirklich viel grün und freiheit vor der tür. etwas, was ich niila an einer berliner hauptstraße niemals geben kann. ich kontrolliere ständig die spielplatz 'inseln' in denen er und auch ich gefangen bin und sammle scherben, spritzen und kippen auf. ich bin immer nervös wenn er stolpert, denn der gehweg ist in der regel übersäht mit zersplittertem glas. autos, rasende räder, mit taschen um sich schlagende passanten, die ständig den kopf der kinder treffen. kontrastprogramm. mir tut das leid.

ich hab seit meiner geburt immer auf der rechten rheinseite gewohnt und es gibt gebiete auf der linken rheinseite, die mir noch völlig fremd sind. das vegane angebot ist seit meinem wegzug enorm gewachsen und holweide hat sogar einen riesigen denns biomarkt seit diesem sommer. ich weiß nicht, ob ich jemals zurück ziehen werde, im moment bin ich noch nicht fertig mit woanders sein.

am ende war die zeit viel zu kurz. ich hab weniger menschen getroffen und weniger orte gesehen als ich wollte. ruft nach noch einem besuch. ich werd gern mit dem sohnemann hinfahren und sei es nur zum durchatmen.

ein riesiges danke an meine schwester, die uns mit unterschlupf, reisebegleitung und entertainment versorgt hat. <3

ps. die glückliche veganerin vom zauberhaften blog THE HAPPY VEGAN hat unter anderem auch mich mit furchtbar zuckersüßen worten ge-lobhudelei-t. ich schau auch immer wieder gern bei ihr vorbei. ein DANKE an dich <3